Beatpoeten

  1. Auf meinem Profil wird immer nur Werbung gepostet
  2. Und du läufst
  3. Zugvögel
  4. 70.000 Worte

Die Beatpoeten pendeln. Zwischen Hannover, Hamburg und Leipzig. Strom und Stimme. Rave und Lyrik. Beats, Rhymes And Life. Sound And The Fury. Galliger Humor, spürbare Leidenschaft, Wut und Sehnsucht.

Seit 2006 überziehen Costa Carlos Alexander und Jan Egge Sedelies als Beatpoeten Clubs, Kirchen, Galerien, besetzte Häuser u.a. Humanbehältnisse mit politischer Haltung, elektronischen Texturen, Dance und Dada. „Irgendwann war Punk langweilig, irgendwann wurden Open Mics bieder, irgendwann lag Staub auf der Gitarre, irgendwann hatten Gedichte einfach keine Bewegung mehr“, beschreibt das Duo seinen Weg. „Irgendwann nahmen wir uns eine Groovebox und ein Mikrofon und versuchten mal was Neues.“

So kam es, dass Alexander, noch als Punkrocker über einen Synthesizer stolpernd, zum Frickler an Groovebox und Kaosspad mutierte. Dass Sedelies, dessen Gedichte von der Zeit, Intro und taz besungen wurden, seine Attacken auf politisch beförderte soziale Kontamination zwischen expressiv-adäquaten elektronischen Klängen und Rhythmen übermittelt. Pöbelnd, singend, knatternd. Beredt die Klappe haltend. Auch mal einen Mikroständer zwischen Zeilen wirft, deren reine, formelle Schönheit in einem Rahmen wie diesem überraschen muss. The power of Antithese. Heinrich Heine reloaded. Die Goldenen Zitronen, DAF, Public Enemy und The Residents lassen grüßen. Ein bisschen. Mehr nicht. Die Beatpopeten sind selbst. Die müssen immer weiter ...

Raum & Zeit

Credits

  • Text: Rolf Jäger
  • Kamera/Schnitt: Patrick Schwedler
  • Kamera: Thomas Nicolaisen
  • Ton: Peter Raffaelli
  • Standbild: Christoffer Greiß