Falk

  1. Thorben
  2. Mich doch nicht
  3. Mama
  4. Vielleicht
  5. Deine Schwester

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Ebenso lässig wie er Tabus bricht, Verletzungen zufügt und mit kontaminierten Klischees hantiert, fordert Falk den Mut zur Traurigkeit und political correctness ein. Ohne je mit einer Wimper zu zucken.

1985 in Wuppertal geboren, ...

... wuchs Falk Plücker in keiner typischen Musikerfamilie auf, wobei „ … zumindest der eine oder andere mal ein Instrument gespielt hat.“ Falks erstes Instrument war die Gitarre: „Ja, gut, Blockflöte in der Grundschule, aber das zählt nicht“. Inspiriert von der Songarbeit der deutschen Liedermacherinstitution Götz Widmann – mithin einem der größten Einflussnehmer auf das neue deutsche Liedermaching per se –, entwickelte Falk den Wunsch, so etwas auch zu können, eigene Texte zu schreiben, zu singen und sich auf der Gitarre zu begleiten.

Und das tat er. Geschrieben hatte Falk schon immer, Kurzgeschichten und dergleichen; erste eigene Songs entstanden dann im Alter von 13, 14 Jahren. Helden, Vorbilder, Idole? „Würde ich nicht sagen“, sagt Falk, und tatsächlich klingen seine Songs nur bedingt nach seinen persönlichen Favoriten. Seine stärksten Momente hat der junge Songschmied, wenn es ihm mit leichter linker Hand gelingt, den pokergesichtigen Charme eines Funny van Dannen, das groteske Genie eines Rainald Grebe und eine melancholische Schwere miteinander zu verschneiden, wie man sie etwa bei Element Of Crime findet.

Raum & Zeit

  • Schatzcafé Lübeck
  • Lübeck, 24. September 2014

Credits

  • Text: Rolf Jäger
  • Kamera/Schnitt: Patrick Schwedler
  • Kamera: Thomas Nicolaisen
  • Ton: Peter Raffaelli
  • Standbild: Christoffer Greiß