Hornburg

  1. Patience
  2. Mein Song
  3. Roaring Lies
  4. Golden Raindrops
  5. Fukushima

Geboren „irgendwann im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts“ in Goslar, lebt Alexander Hornburg seit 1989 in Lübeck. Bevor er hier die Band Hornburg und das Hornburg-Malmen-Trio ins Leben rief, sammelte er mit einer Reihe anderer Formationen und Projekte musikalische Erfahrungen. Die erste machte er im Alter von 5 Jahren, als er in die Mundharmonika der Großmutter mütterlicherseits blies – die auch Akkordeon spielte – und das Klavier der Oma väterlicherseits zu bearbeiten begann. Hornburgs erste persönliche Berührung mit elektrischer Musik fand 1986 auf der Konfirmation eines Cousins statt, der eine E-Gitarre geschenkt bekam. Der junge Alexander entlockte dem Instrument eine vereinfachte Version des genialnotorischen Riffs von – na klar – "Smoke On The Water" und glaubte nun, wie eigentlich jeder, der das hinbekam, „im Grunde alles zu können“, erzählt Hornburg.

Zum Soul, Blues und R&B schließlich brachte ihm ein Vinyl-Sampler namens "Black Music", den er als Jugendlicher vor der elterlichen Hifi-Anlage aufsog. Klassiker von "Hey Joe" von Jimi Hendrix bis "Sex Machine" von James Brown schraubten sich in Alexanders Bewusstsein: „Das Leben fühlte sich plötzlich deutlich anders an.“ Die Entscheidung, sein Leben der Musik zu widmen, war gefällt.

Der Sänger, Gitarrist und Komponist tut dies bis heute, arbeitet als Gitarrenlehrer, spielt Soul- und R&B-Klassiker mit dem Hornburg-Malmen-Trio und Songwriter-Pop mit Anspruch und ironischem Unterton als Frontmann der Hornburg Band. Er war mit Jürgen Drews und Beppo Pohlmann (Gebrüder Blattschuss) auf der Bühne und im Studio und hat als Support-Act für u.a. Deep-Purple-Sänger Ian Gillan, Uriah Heep und Paul Millns gespielt und ganz Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien bespielt.

Raum & Zeit

  • Fahrradladen Sattelfest
  • Lübeck, 11. November 2012

Credits

  • Text: Rolf Jäger
  • Kamera/Schnitt: Patrick Schwedler
  • Kamera: Thomas Nicolaisen
  • Ton: Peter Raffaelli
  • Standbild: Christoffer Greiß