nils (niemand)

  1. Zu spät
  2. Ein Wort
  3. Kater am Küchentish
  4. Hamburg
  5. Silhouetten

Nils Willamowski ist ein gebürtiger Ostfriese, den es nach Hamburg verschlug. Beeinflusst und/oder beeindruckt von Leuten wie Conor Oberst (Bright Eyes), Damien Rice, Gisbert zu Knyphausen oder auch Nicolas Sturm, beginnt er hier 2008, Lieder mit deutschen Texten zu schreiben und aufzunehmen. Songs irgendwo zwischen Folk, Pop und Indie-Rock, gern mit Lo-Fi-Touch, die vor Melancholie und Melodramatik nicht halt machen. Unter dem gleichermaßen tief gestapelten und sperrigen Pseudonym nils (niemand) tritt der Singer/Songwriter zunächst solo zur Gitarre auf und produziert zwei Alben („Wachst du auch morgens auf?“ und „Unfassbar“) im heimischen Schlafzimmer. Erst das dritte, „(niemand)“ (2011), wird er mit seiner Band eingespielt, die übersichtlicherweise ebenfalls den Namen (niemand) trägt.

Ob im Flüster-Modus oder voll aufgedreht und rausgeschrien, was die Seele hergeben will, akustisch mit Cajon und Melodika, elektrisch mit lauten Drums und verzerrten Gitarren: Keyboarder Focko Higgen (Keyboards), Tabea Bernges (Bass), Alexander Widmaier (Drums, Percussion) und Michael Meggyesy (Gitarre) verhelfen den melancholischen Songs und suchenden Texten und Stories ihres Sängers und Gitarristen zu den adäquaten Sounds und Dynamiken.

Raum & Zeit

Credits

  • Text: Rolf Jäger
  • Kamera/Schnitt: Patrick Schwedler
  • Kamera: Thomas Nicolaisen
  • Ton: Peter Raffaelli
  • Standbild: Christoffer Greiß