Sebastian Block

  1. Augen zu
  2. Ich hoffe ja
  3. Unter dem Eis

Dass Sebastian Block „ein Singer-Songwriter-Album im besten Sinne des Wortes gelungen“ ist, urteilte die TAZ über Blocks Debütalbum „Bin ich du“ (2011); eine Einschätzung, die sich durchaus auf seine Arbeit im Ganzen ausweiten lässt. Der umtriebige Berliner Musiker und Labelbetreiber überzeugt als Erzähler von Geschichten über Alltagswahnsinn und Wahnsinnsalltag und macht im Kopf des einen oder anderen Hörers die Erkenntnis frei, dass das Leben alles Mögliche und Unmögliche sein kann, aber eines fast nie ist: Langweilig.

Ob mit Band oder solitärer Gitarre, Blocks Lieder scheinen musikalisch genau  auf den Punkt geschrieben und arrangiert, sind praktisch auf der Stelle eingängig, halten aber immer souverän Abstand zu den Untiefen des Mainstream. Einige davon sind bekannter, als manchem Hörer bewusst sein mag. „Unsere Heimat ist die See“ etwa schrieb Sebastian für den Spielfilm „Niemandsland“ (Regie: Toke Constantin Hebbeln, mit August Diehl u.a.). Für „Ich hoffe ja“ gewann er 2011 den Sommer Song Contest des RBB-Fernsehens und den Band Contest von Radio Eins.

Raum & Zeit

Credits

  • Text: Rolf Jäger
  • Kamera/Schnitt: Patrick Schwedler
  • Kamera: Thomas Nicolaisen
  • Licht: Christian Kopplow
  • Ton: Peter Raffaelli
  • Standfotos: Christoffer Greiß